Ein schöner Spaziergang nach draußen, ein kurzes Gespräch, Musik, Spielen, Vorlesen oder das Feiern von Gottesdiensten sind nur ein paar Beispiele dafür, wie sich Freiwillige in Göttinger Heimen engagieren. Sie bereichern das Leben von Pflegebedürftigen, übernehmen aber keine pflegerischen Aufgaben. Gerade für Bewohnende ohne Angehörige sind der zwischenmenschliche Kontakt und kleine Unterstützungen besonders wichtig.
Um dieses Engagement in einer sich stark verändernden Welt aufrecht zu erhalten, geeignete Freiwillige zu finden und gut zu begleiten, hat sich 2006 das Netzwerk Freiwilligenarbeit in Altenpflegeheimen Göttingen gegründet. Die Stadt Göttingen und das Freiwilligenzentrum BONUS gehörten gemeinsam mit dem Seniorenzentrum Göttingen, dem Luisenhof und dem Paulus-Stift zu den Initiatoren. Mittlerweile haben sich alle Göttinger Pflegeheime dem Netzwerk angeschlossen und in jedem Heim ist eine Freiwilligenbeauftragte benannt, die sich vor Ort um die Freiwilligen kümmert.
Bei der Jubiläumsfeier des Netzwerks im DT Keller bedankte sich die Stadträtin Anja Krause, Dezernentin für Kultur, Soziales und Gesundheit, bei den etwa 100 aktiven Freiwilligen im NFAG für ihren Einsatz. Auch Herr Meineke (Pro Seniore Posthof) und Frau Flückinger (Pro Seniore Friedländer Weg), die als Vertreterinnen des Netzwerkes die Feier gemeinsam mit Frau Besli vom Senvital Luisenhof vorbereitet hatten, würdigten das Engagement der Freiwilligen und sprachen dafür ihren Dank aus.